Edgoven, Westerhausen, Lanzenbach, Kurscheid und Umgebung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger im Wahlbezirk 11,

nun sind sechs Jahre vorbei und ein neuer Stadtrat wird gewählt. Seit 2014 vertrete ich unseren Wahlbezirk in der Obergemeinde und im Hanftal als jüngstes Ratsmitglied. In dieser Zeit konnte ich einiges erreichen, wie zum Beispiel die Einführung der mobilen Jugendarbeit für die Dörfer, einen Aktionsplan gegen das Insektensterben oder den Erhalt des Friedhofs in Westerhausen. Andere Projekte sind noch nicht abgeschlossen. Ich habe daher noch einiges vor! Mit meiner regelmäßigen Stadtteilzeitung habe ich versucht, Sie immer über diese Themen auf dem Laufenden zu halten. Das möchte ich gerne fortsetzen. Der direkte Kontakt ist mir wichtig. Deshalb bin ich in vielen unserer Dorfvereinen aktiv, habe zu mehreren Veranstaltungen und Stadtteilbegehungen eingeladen oder Ihre Ideen und Wünsche z.B. mit einer Wunschzettel-Aktion sowie einer Online-Umfrage eingeholt. Ein besonderes Highlight ist jedes Jahr das SPD-Ostereiersuchen für Kinder am Hanfbach, das wegen Corona leider in diesem Jahr ausfallen musste.

Bei der Wahl am 13. September bitte ich erneut um Ihre Unterstützung, damit ich unsere Dörfer und Stadtteile – unabhängig auch vom Ausgang der Bürgermeisterwahl – weiter stark im Stadtrat vertreten kann. Ich möchte meine Erfahrung aus sechs Jahren Ratsarbeit einbringen und dennoch dafür sorgen, dass auch junge Menschen in unserem Stadtrat vertreten sind. Ebenso bitte ich um Ihre Stimme für den Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises.

Wenn Sie Anliegen, Fragen oder Ideen haben, dann sprechen Sie mich auf den bekannten Wegen bitte jederzeit an.

Ihr Mario Dahm

Mail: kontakt@mariodahm.de | Tel. / WhatsApp: 0157 348 808 59

Was wir in den letzten sechs Jahren für unseren Wahlkreis erreicht und geschafft haben:

  • Die Einrichtung der mobilen Jugendarbeit für die Dörfer war einer meiner ersten Anträge im Stadtrat. Mittlerweile fährt der „JWD“-Bus durch Hennef und hält u.a. in Westerhausen, wo auch das Pilotprojekt stattgefunden hat.
  • Die Schließung des Friedhofs in Westerhausen konnte zunächst abgewendet werden.
  • Der Bau eines Geh- und Radweges zwischen Westerhausen und Kurscheid ist nun Teil der Ausbauplanung des Rhein-Sieg-Kreises.
  • Die Ortsverbindungsstraße zwischen Hofen und Lanzenbach wurde endlich saniert. Ebenso hat die Rheinstraße in Westerhausen eine neue Deckschicht erhalten.
  • An der Edgovener Straße wurde die Straßenbeleuchtung ergänzt.
  • An den Spielplätzen wurden in Zusammenarbeit der Dorfvereine und der Stadt Hennef einige neue Spielgeräte aufgebaut.
  • Beim Thema Geschwindigkeitsbegrenzung an der Fußgängerampel an der L125 in Edgoven konnte der gemeiname Druck ein Umdenken bei der Stadtverwaltung erreichen. Nun sperren sich die übergeordneten Behörden.
  • Der Busverkehr wurde durch einige Fahrten ergänzt. Bei der Umstellung des Schulbusverkehrs habe ich mich immer wieder dafür eingesetzt, die Problemstellen im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu beheben.
  • Der TV Rott hat auf Antrag der SPD-Fraktion einen Zuschuss zum Bau der neuen Kabinenanlage erhalten. Nun soll ein Kunstrasenplatz folgen.
  • Für die Obergemeinde haben die Planungen für ein neues Feuerwehrhaus in Söven begonnen.
  • Eine Bebauung im Landschaftsschutz an der Höhestraße in Lanzenbach konnte verhindert werden.
  • Durch den Abriss des funktionslosen Pumpenhauses in Edgoven konnten neue Parkflächen geschaffen werden.
  • Das schnelle Internet wurde weiter ausgebaut.
  • Zusätzliche Blühflächen wurden im Rahmen des von der SPD initiierten Aktionsplans gegen das Insektensterben gepflanzt.

Weitere Informationen: Hier finden Sie meine Stadteilzeitungen. Hier geht es zu meinen Anträgen und Anfragen.

 

 

Was ich mir für unseren Wahlbezirk im neuen Rat vorgenommen habe:

  • Nachhaltige Mobilität stärken wir durch den weiteren Ausbau des Busverkehrs, auch abends und am Wochenende (Nachtbusverkehr). Mit der neuen Stadtbuslinie sollte auch der Halbstundentakt für Edgoven kommen. Als SPD wollen wir die Linie 524 mit dem neuen Stadtbus ergänzen, nicht ersetzen. Im Kreistag möchte ich mich für das „1-Euro-Ticket“ für Bus und Bahn einsetzen.
  • Verkehrswege müssen überall sicher sein. Den Bau eines Geh- und Radweges zwischen Westerhausen und Kurscheid und eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der L125 in Edgoven treibe ich weiter voran. Am Hennefer Bahnhof sowie im gesamten Zentrum sorgen wir endlich für mehr sichere und kostenlose Abstellplätze für Fahrräder.
  • Dorfkinder nehmen wir in den Blick: Die neue mobile Jugendarbeit „JWD – Jugend weit draußen“ sollte auf weitere Dörfer ausgeweitet werden. Familien brauchen gute und gebührenfreie Betreuungsplätze, sichere Schulwege und attraktive Spielplätze. Als erstes gestalten wir den Spielplatz „Am Bürgerberg“ in Edgoven neu.
  • Schnelles Internet endlich überall ausbauen und Projekt „digitale Dörfer“ starten, um die Chancen der Digitalisierung auch für die Dörfer zu nutzen. So wird der alte Schaukasten durch eine digitale Plattform ergänzt, die z.B. Lieferangebote oder Mitfahrgelegenheiten digital koordiniert.
  • Der Friedhof in Westerhausen muss erhalten bleiben, auch wenn FDP, Grüne und Unabhängige immer wieder die Schließung von Dorffriedhöfen fordern. Stattdessen sollten Baumbestattungen auch in Westerhausen möglich werden, um die freie und attraktive Fläche zu nutzen. Der Pflegezustand aller Friedhöfe muss auf einem hohen Niveau gehalten werden.
  • Umwelt und Klima müssen wir auch vor Ort schützen, z.B. durch mehr Blühflächen für Insektenschutz und einen Aktionsplan gegen unnötigen Plastikmüll.
  • Den Weg der alten Bröltalbahn durch das Hanftal machen wir mit Fördermitteln aus der REGIONALE 2025 für alle besser nutzbar und binden die Heimatgeschichte (z.B. der Bergbau in Kurenbach) mit ein. Dabei achten wir auf eine naturnahe Umsetzung. Das alte Pumpenhaus in Lanzenbach sollte in diesem Rahmen ebenfalls saniert und für die Nachwelt gesichert werden.
  • Wir halten unsere Straßen in Ordnung und sanieren, wo es nötig ist – z.B. die L125 zwischen Lanzenbach und Hennef oder die Straße zwischen Edgoven und Kümpel.
  • Wir sorgen für sichere Nachbarschaften mit einer guten Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst und unterstützen die vielen Dorfvereine in ihrer wichtigen Arbeit. Für die Dorfentwicklung und Dorfgestaltung sollte es ein städtisches Förderprogramm für unbürokratische Zuschüsse geben.
  • Die Obergemeinde stärken wir durch den zügigen Bau des neuen Feuerwehrhauses in Söven sowie den Bau des Kunstrasenplatzes für den TV Rott, der als letzter Verein im Stadtgebiet nun auch endlich einen dauerhaft bespielbaren Platz erhält.

 

Video: Fünf Jahre im Hennefer Stadrat

 

Kreistagswahlkreis 26 (Hennef III)

Bei der Kreistagswahl kandidiere ich erneut im Wahlkreis Hennef III. Dieser umfasst die Stimmbezirke Uckerath, Lichtenberg, Stadt Blankenberg, Süchterscheid, Eichholz, Eulenberg, Bierth, Söven, Rott, Dambroich, Westerhausen, Edgoven und Geisbach. Seit der letzten Kommunalwahl bin ich Mitglied des Planungs- und Verkehrsausschusses des Rhein-Sieg-Kreises. Hier setze ich mich für den Ausbau des Nahverkehrs und die Stärkung des Radverkehrs ein.

 

Meine Ziele für Hennef im neuen Kreistag sind:

Der Kreistag scheint oft weit weg und doch werden viele Dinge, die unser tägliches Leben in Hennef betreffen, dort entschieden. Wir wollen Hennef eine starke, soziale und junge Stimme im neuen Kreistag geben.

Bei der Überarbeitung des Busverkehres in Hennef wollen wir für mehr Fahrten im ganzen Stadtgebiet sorgen, u.a. durch dichtere Takte sowie neue Schnell-, Stadt- und Kleinbuslinien. Damit der Nahverkehr attraktiver wird, muss es nach den Plänen der SPD im Rheinland das „1-Euro-Ticket“ für Bus und Bahn im gesamten Verkehrsverbund Rhein-Sieg geben. An vielen Kreisstraße in Hennef fehlen sichere Radwege, für deren Bau wir uns einsetzen werden (z.B. zwischen Allner und Lauthausen, Süchterscheid und Stadt Blankenberg, Westerhausen und Kursscheid). Gemeinsam mit Investitionen in einen effektiven und sozial gerechten Klimaschutz stärken wir so die Nachhaltigkeit der Region und schützen unsere Umwelt.

Damit es gerechter zugeht, muss der Rhein-Sieg-Kreis aktiv z.B. durch die Koordination von Bauland und eine Stärkung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Sonst werden die Mieten für viele auch in Hennef unerschwinglich. Gleichzeitig müssen wir verhindern, dass der Rhein-Sieg-Kreis in Gebiete erster und zweiter Klasse zerfällt. Schnelles Internet, eine gute ärztliche Versorgung und eine funktionierende Infrastruktur muss es auch für die Dörfer geben.

Der Rhein-Sieg-Kreis soll gemeinsam mit den Kommunen die Abschaffung der Kita-Gebühren koordinieren, um ein weiteres Gebühren-Wirrwarr zu verhindern, und eine kreisweite Familienkarte einführen, die Vergünstigungen für Familien bietet. Kreisweit wollen wir usn weiter für den Ausbau der offenen Jugendarbeit einsetzen, z.B. durch eine Finanzierung des schwul-lesbischen Jugendtreffs Q und des Aufklärungsprojekts Schlau aus dem Kreishaushalt.