Mit klaren Vorstellungen für ein Hennef von morgen geht die Hennefer SPD in die heiße Phase bis zur Kommunalwahl am 13. September. Die Ortsvereinsvorsitzende Hanna Nora Meyer und Bürgermeisterkandidat Mario Dahm stellten den „Hennef-Plan“ der SPD unter dem Motto „Mut für Neues“ nun der Öffentlichkeit vor.

„Unser Programm ist nicht im Hinterzimmer entstanden, sondern in einem umfangreichen Beteiligungsprozess, der schon im letzten Sommer mit einer großen Online-Umfrage gestartet ist“, erklärt Hanna Nora Meyer die Arbeit am Hennef-Plan, bei der sowohl Parteimitglieder als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger mitwirkten.

Nachhaltig, digital, gerecht und stark – so stellt sich die SPD die Zukunft für die Stadt vor. „Wir wollen die Handbremse bei der Verkehrswende lösen und eine klimagerechte Stadt werden“, so Mario Dahm, der sich als neuer, junger Bürgermeister bewirbt. Hennef müsse fahrradfreundlich werden und den Nahverkehr ausbauen. Gleichzeitig fordert die SPD ein „1-Euro-Ticket“ für Bus und Bahn. Mit einer Digitalisierungsstrategie, schnellen Internetanschlüssen und einer Hennef-App soll die Stadt digital werden. Gerecht könne es nur zugehen, wenn sich alle das Leben in einer guten und sicheren Nachbarschaft in Hennef auch in Zukunft leisten können. „Wir müssen das Wachstum vernünftig und gerecht gestalten und schauen, dass die Infrastruktur Schritt hält“, erklärt Mario Dahm den Ansatz der SPD. Bezahlbarer Wohnraum für alle Altersgruppen müsse entstehen, ohne Betonwüsten zu erzeugen. Deshalb will die SPD mit der Aktion „starke und digitale Dörfer“ auch das Leben auf dem Dorf stärken. Familien will die SPD mit einer schrittweisen Abschaffung der Kita-Gebühren entlasten, eine Familienkarte einführen und die Plätze in der offenen Ganztagsschule sowie die Schulsozialarbeit ausbauen. Außerdem gibt Bürgermeisterkandidat Mario Dahm eine Sozialgarantie: In Folge der Corona-Krise werde er als Bürgermeister dem Rat keine Kürzungen städtischer Leistungen vorschlagen, die die Schwächsten treffen.

Im Gegenteil sollen eine aktive Wirtschaftsförderung, ein neuer Wirtschaftsbeirat, eine attraktivere Innenstadt und gute Standortbedingungen dafür sorgen, dass die lokale Wirtschaft stark aus der Krise kommt. Auch die Idee eines Kulturzentrums sowie eines Schwimmbades will die SPD vorantreiben. „Die Forderung taucht immer wieder in Wahlkämpfen auf, danach hört man nichts mehr davon. Wir wollen eine grundsätzliche Entscheidung über eine Planung für ein Schwimmbad und am Ende die Henneferinnen und Hennefer über diese Investition und ihre Folgekosten direkt entscheiden lassen“, erklärt Hanna Nora Meyer.

In Zeiten der Corona-Pandemie setzt die SPD im Wahlkampf auch auf digitale Formate. So hat die SPD eine App zur Wahl an den Start gebracht, in der alle Inhalte und Personen digital vorgestellt werden und direkt kontaktiert werden können. Die App lässt sich über www.hennefapp.de auf das Smartphone laden. Auf der Homepage der SPD Hennef finden sich außerdem ein „digitaler Infostand“ für alle, die im Moment lieber auf Abstand bleiben. Auch Nachhaltigkeit ist ein Thema. „Wir wollen unnötigen Plastikmüll vermeiden und hängen deshalb keine Plastikplakate mehr auf. Auch unser Wahlkampfauto ist elektrisch unterwegs“, so Meyer.

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